Montag, 29. August 2011


Hey Leute, 

leider ist ein unvergessliches Wochenende viel zu schnell zu Ende gegangen.

Ich weiß ihr wollt jetzt alles über Rio hören, aber ich muss erst mal was anderes, weniger schönes,  los werden weil mich das echt sehr mitgenommen hat.

In Rio gibt es einen Stadtteil der heißt Santa Teresa. Von dort aus fährt eine alte Straßenbahn runter ins Tal. Wir wollten auch damit fahren und mir war bei dem Gedanken daran echt mulmig zumute. Vielleicht liegt es an dem „Ingenieur“ in mir- ich weiß es nicht. Auf jeden Fall sah das Ding sehr wackelig aus. Die Stromleitungen waren kreuz und quer gespannt und nicht grad sehr fest.

Aber ich wär trotzdem so doof gewesen und eingestiegen…

Wie gesagt nachdem wir uns den Stadtteil angesehen haben wollten wir mit der Bahn nach unten fahren. Als die Bahn kam war sie schon echt voll und wir haben noch gedacht von wegen da müssen wir schnell sein. Am Ende waren jedoch welche schneller als wir. Zum Glück!!

Die Straßenbahn("bonde") 2h zuvor

Ca. 500m weiter ist dann das passiert wovor ich Angst hatte. Wir kennen nicht genau den Grund, aber allen Anschein nach sind die Bremsen abgebrochen und die Bahn ist entgleist. Nach 50m hat sie einen Laternenmast gerammt und ist umgekippt, auf die rechte Seite.

Wir wären auch auf der rechten Seite eingestiegen- ich mag gar nicht daran denken was uns hätte passieren können.  Es sind 5 Leute gestorben und 27 waren verletzt.

Oh mein Gott wir hatten schon fast einen Fuß drinnen und nur durch einen blöden Zufall hat es nicht uns sondern die anderen getroffen. Ich hab zwar nicht den Unfall gesehen, aber es war trotzdem schockierend die Krankenwagen und Feuerwehr vorbeirasen zu sehen. Auch Helikopter waren da. Und es sind auch noch irgendwelche bescheuerten Autofahren die Straße runter gefahren weil sie da vorbei wollten und haben dabei die Rettungswagen blockiert.

Ich denk immer an die Leute die anstelle von uns eingestiegen sind und ob sie überlebt haben. Ich hoffe dass die Bahn nicht mehr fahren wird bzw. sie die Bahn sicherer machen.

Als wir am nächsten Tag an der Christusstatue waren fand grad ein Gottesdienst in Gedenken an die Opfer statt. Es war echt bewegend und mir war schon wieder zum heulen zumute. Hoffentlich passiert sowas nie wieder.
Ich fand auf der Website von BBC einen Artikel über den Unfall, vielleicht kommt die Tage noch einen Artikel über die Ursache: http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-14696927


Ich hoffe ich hab euch jetzt nicht zu sehr den Tag vermiest, aber ich musste mir das von der Seele schreiben.


Ich wünsche euch trotzdem eine schöne Woche und das nächste mal hört ihr aaaaalles was ich in Rio erlebt hab.

Tschaui.





Montag, 22. August 2011

Das Lieblingswort der Brasilianer? Churrasco!!!!


So jetzt erfahrt ihr endlich was die Woche sonst noch so passiert ist.
Wie schon gesagt Brasilianer lieben Churrasco (Grillen). Donnerstag waren Gabi und ich bei Alexandre zum Grillen eingeladen. Grillen läuft hier ein bisschen anders ab. Sobald ein Steak fertig ist wird es in kleine Stückchen geschnitten und rumgereicht. Das tolle dabei ist, dass man nicht so viel isst und man sich nebenbei noch unterhalten kann. Später hat mir Alexandre noch sein “Zimmer“ gezeigt. Ich bin doch froh in meiner Abstellkammer zu leben- denn er wohnt wie Harry Potter unter der Treppe (Harry konnte aber wenigstens die Tür hinter sich schließen ;-)
Freitag waren Lars, Alexandre und ich bei Reinaldo zum Grillen eingeladen. (Reinaldo war der Biologe aus unserer Firma.) Es gab in Knoblauch eingelegtes Fleisch und gaaaanz viel Bier. Bier ist hier übrigens die einzige „Beilage“ die es zum Fleisch dazu gibt. Da ich ja nicht so ein Fan von Bier bin, hatte mit Reinaldo’s Bruder aus Guave (wächst bei denen im Garten) und Cachaça eine Art Caipirinha gemacht- muito delicioso!

Das Haus von Reinaldos‘ Familie ist übrigens echt super, ein riesiger Pool in der Mitte und er hat so viele Tiere. Leider war es schon dunkel weswegen ich nur Bekanntschaft mit der Schildkröte und ein paar Vögeln machen konnte. Aber ich werde später noch mal dahin gehen um mir den Rest anzuschauen.
Die Schildkröte wird bis zu einem Meter groß!

An diesem Abend hab ich auch viel Portugiesisch gesprochen. Meine Sätze sind aber immer noch eine Aneinanderreihung von Substantiven und Verben.
An diesem Abend hab ich mal wieder gemerkt wie aufgeschlossen und freundlich die Leute hier sind. Reinaldo‘s Familie und Freunde waren da. Sie haben einem viel Neues gezeigt und es ist echt toll sich mit ihnen zu unterhalten. Ich muss hier länger bleiben und Portugiesisch lernen! Wenn man immer erst um 18Uhr nach Hause kommt, hat man nicht mehr so viel Lust dazu…
Samstag war dann mal wieder ein Barbeque, diesmal in der „Disko“ von Itajuba. Für 15€ konnte man soviel Trinken wie man wollte. Neben Caipirinha gibt’s hier übrigens noch Catuaba. Das ist so eine Art Rotwein.
Am Sonntag wurden Lars, Alexandre und ich von Daniel (Arbeitskollege) auf die Ranch von dem Vater seiner Frau eingeladen. Dort werden Pferde gezüchtet und insgesamt haben sie 50 Stück!! Die Ranch war mitten in den Bergen gelegen und echt schön.

Das tolle war das wir auch mal reiten durften. Das würde ich jetzt am liebsten öfters machen:-)

Danach sind wir noch zu einem Wasserfall und abends nach Delfim Moreira gefahren.

 Alexandre, Lars, Alexandra, Daniel und ich

 

 

In Delfim Moreira gibt’s eine Brauerei und das Bier schmeckt dort sogar nach Bier!

So das war mein erstes WE, nächsten Freitag geht’s übrigens nach Rio. Ich freu mich schon so drauf. Wir wollen Freitag abend um 12 losfahren und kommen Samstag um 5 Uhr an. Sonntag Abend geht’s dann wieder zurück.
Ich wünsche euch eine schöne Woche und einen dicken Kuss an alle zu Hause geblieben!

Samstag, 20. August 2011

Mein erster Arbeitstag


Oh je, ich muss öfters schreiben. Jetzt ist schon fast eine Woche rum!
 Also Montagabend sind Gabi und ich in Itajuba angekommen. In der WG haben schon Camila, Rízia und Letícia auf uns gewartet. Man hat sich echt sofort wie zu Hause gefühlt. Als ich dann mein Zimmer gesehen hab, war ich zwar etwas geschockt da es wirklich sehr klein ist, aber trotzdem gemütlich. Ich werde auf jeden Fall kein Problem haben Ordnung zu halten, da es 1,5m*1.5m groß ist (entspricht in etwa der Größe von meinem Bett zu Hause).  

Mein Zimmer von der Tür aus gesehen.

Später am Abend sind wir dann in eine Bar gegangen, wo nach und nach auch noch viele andere Freunde von ihnen dazugekommen sind. Das Essen war leider nicht so gut, das Brot ist einfach zu labbrig für deutsche Verhältnisse. Ansonsten gab‘s noch Bier, was man hier literweise trinken könnte da es fast wie Wasser ist. Cachaça ist hier eben doch am bestenJ (hab auch schon meinen ersten Caipirinha getrunken- leeeecker).
Am nächsten Morgen hab ich mir erst mal eine Telefonkarte gekauft. In dem Laden hab ich auch zum ersten Mal einen Brasilianer mit blauen Augen gesehen! Wie das mit dem Telefonieren hier abläuft muss ich euch auch gleich noch erzählen: wenn man jemanden anruft kostet das 12,5Cent pro Gespräch, egal ob man nur eine Sekunde oder 24h telefoniert. Schreibt man eine SMS kostet das 25Cent, jede weitere SMS die man an demselben Tag an diese Person schreibt kostet nichts. Krass oder?
Um 13.30Uhr war ich mit meinem Betreuer in der Universität verabredet. Leider musste ich dort erfahren, dass ich nicht in Itajuba arbeiten werde sondern in Maria da Fé. Das ist 20km von Itajuba entfernt. Jetzt kommt‘s: ich muss jeden Tag von 8Uhr bis 17:30 Uhr arbeitenL Allerdings hat es auch was positives, man wird immer von einem Firmeneigenen Bus abgeholt und wieder zurückgebracht. Um 9Uhr gibt’s Frühstück, bestehend aus Brötchen mit Butter, Milch, Kaffee (der ist so stark und süß da steht der Löffel drinnen) und Keksen. Zum Mittag geht’s in das nahegelegene „Restaurant“ und nachmittags gibt’s noch mal Kaffe, Milch und Obst- und alles kostenlos.
Ihr fragt euch bestimmt was ich da überhaupt machen werde. Ich denk mal das wird sich immer ein bisschen ändern. Bei meiner ersten Aufgabe ging es um hydrologische Modellierung. Das “schöne“ dabei ist, dass ich mir erst mal die Anleitung dazu durchlesen musste um das Programm zu verstehen. Der Haken an der Sache ist nur das es auf Portugiesisch ist- an dieser Stelle möchte ich meinen Dank an „Google Translater“ aussprechen. Wenn ich es auf Deutsch übersetzen lasse, spuckt er echt witzige Sachen aus. Hab mich dann am Ende entschieden es doch auf Englisch übersetzen zulassen, dass kann er besser. Mit dem Programm soll ich ein Watershed (Wassereinzugsgebiet), bestehen aus vielen Flüssen, in einzelne kleine Sub-watersheds einteilen.
Am Ende der Woche sollten ich und Lars dann noch bei einer anderen Aufgabe helfen. Dabei ging es um ein Reservoir in Minas Gerais was als Wasserstraße genutzt werden soll. Dafür mussten alle Straßen die dahin führen in Google Earth nachgezeichnet werden. Das war vielleicht Spannend… Ansonsten hab ich immer viel Spaß auf Arbeit, neben mir sitzt Reinaldo, ein Biologe. Ich schau mir mit ihm immer Bilder von irgendwelchen Tieren an die er gesehen hat- soooo schön. Dann gibt es in unserer Abteilung noch Barbara, sie übersetzt immer ins Englische wenn ich was nicht verstehe. Außerdem sind noch Lars (Deutscher), Alexandre (Franzose) und Samuel da.

Ronaldo, Lars und Alexandre


So ich muss jetzt leider schon wieder aufhören, wir gehen gleich zu einem Barbeque- das ist hier echt beliebt. Aber später dazu mehr… tschüüüüüß.

Das Lieblingsauto der Brasilianer, Fusca genannt.

Mittwoch, 17. August 2011

Americana

Hallöchen meine Lieben!
Dann will ich euch mal von meinen ersten Tagen in Brasilien berichten:
Der Sonntag begann mit einem leckeren Frühstück mit verschiedenen Sorten an Obst (bis auf Ananas schmeckt hier alles anders). Danach sind Marianna und Maria (Freunde von Gabriela) gekommen und wir sind in den Zoo gefahren. (Immer wenn wir durch Americana fahren hab ich das Gefühl das wir einmal im Kreis fahren.) Der Zoo war echt schön auch wenn er nicht sehr groß ist, es gibt viele tropische Vögel, Panther, Löwen, Nilpferde.
Maria, Marianna, Gabi und ich

Ansonsten gab es da noch soooooo viel verschiedene Pflanzen, die man im Dtld. nur im Blumentopf sieht und sie sind hier auch um einiges größer.

Generell findet man hier auch an jeder Ecke Palmen was ich echt toll finde. Danach sind wir zu der Familie von Maria gefahren. An diesem Tag war Vatertag weswegen bei ihrem Onkel ein „Grillfest“ veranstaltet wurde. Der gehört anscheinend zu den reicheren Brasilianern, denn wir sind in eine bewachte Anlage reingefahren wo es viele schöne Häuser, Pools, Sportplätze und einen See gab. Da ich ja unbedingt einen Piranha sehen wollte sind wir nach dem Essen zum See gelaufen (war etwas schockiert, das es da welche geben sollte;-) Da angekommen, haben wir einem Jungen beim Angeln zugeschaut. Leider war der nicht besonders begabt, sodass wir am Ende doch keinen Piranha gesehen habenL.
Am Montag sind wir ins Zentrum von Americana gefahren – einkaufen, Stadt anschauen und ein bischen shoppen.

  Americana von Gabi's Wohnung aus gesehen

Um 16Uhr gings dann mit dem Auto nach Itajuba. Auf der Autofahrt hatte ich Zeit, die ersten paar Tage Revue passieren zu lassen. Hier sind meine ersten Erkenntnisse über Brasilien:
- es gibt hier eine riesige Auswahl an Obst (Papaya, Mango, Guave, Ananas, Bananen…) und es schmeckt einfach besser als bei uns

- der Bäcker ist echt ein Witz, es gibt ein paar helle Brötchen und Kuchen, aber kein Brot. Das gibt es wenn überhaupt nur am Nachmittag, weil es ja erst am Abend gebraucht wird. Kommt es mal vor, dass die Brötchen alle sind, ist die Bäckerei dazu verpflichtet alle anderen Artikel zum Preis der Brötchen zu verkaufen.
-  Brasilianer lieben es anscheinend kompliziert: In jedem Laden muss man eine Nummer ziehen und es kommt jeder nach der Reihe dran, egal ob man nur was schnell holen will oder man länger braucht. Außerdem wird in jedem Laden das Einpacken und Bezahlen an zwei verschiedenen Stellen erledigt. Nach dem Bezahlen der Ware lässt man den Einkaufswagen auch einfach an der Kasse stehen, den Räumen dann die Angestellten weg. Im Supermarkt gibt es dann auch noch jemanden der dir die Sachen in Tüten packt.
- Das Wetter ist einfach toll, jeden Tag zwischen 20°C und 30°C und keine Wolken. Allerdings hat es hier seit ca. 2 Monaten nicht geregnet, was nicht so gut ist
- Papageien fliegen draußen rum- dass ist sooo schön.
- Die Brasilianer lieben „Fulkswagen“ (VW), sie sagen das ist das beste Auto.
- der Fahrstil ist in etwa wie in Dtld. Es gibt nur eine Ausnahme: man ist auf der rechten Spur und vor einem ist ein Auto und man wil es überholen. Was macht man da? Man fährt einfach so lange dicht auf, bis der andere Ausweicht
- Die Räder der LKWs sind mit Hilfe einer Strebe mit dem LKW verbunden. Der Grund ist, dass man auf der Autobahn Maut zahlen muss- aber anscheinend nur für die Reifen die die Fahrbahn berühren. Hat der LKW also nicht so viel geladen, werden einfach ein paar Räder mit der Strebe hochgehoben, sodass sie nicht den Boden berühren.
- Brasilianer hören überwiegen brasilianische Musik, die auch echt gut ist. Ich finde wir müssten auch mehr deutsche Musik hören.
- zum Schluss kommt noch ein Bild von einer typischen Süßigkeit, die man mit Käse ist. (Goiabada ist eine brasilianisch Süßigkeit, die aus der Goiaba-Frucht, in Deutschland auch als Guave bekannt, hergestellt wird.)
  Goiabada(rechts) com queijo(Käse)

Sonntag, 14. August 2011

Verloren in Brasilien

Halloechen, da bin ich wieder!
Bevor ich anfange zu erzaehlen: es ist alles ok:-) Aber ich fange erst mal von vorne an. In Frankfurt hab ich ganz normal mein Gepaeck abgegeben und eingecheckt Leider hatte ich im Flieger keine  Fensterplatz:-( Von daher hab ich nicht viel von draussen sehen koennen. In Washington angekommen musste ich dann 3h warten, bis es weiterging nach Sao Paulo. Bis zur Gepaeckausgabe war dann auch noch alles ok. Ich stand dann am Ausgang vom Flughafen und hab auf Ricardo gewartet...der nur leider nicht kam. Da ich anscheinend ziemlich alleine in der Gegend rumstand kam nach einer Weile eine Brasilianerin zu mir und fragte ob alles in Ordnung ist. Als ich ihr alles erklaert hab hat sie versucht den Typen anzurufen...er ging nicht ran. Dann kam auch noch eine amerikanische Familie dazu die mir auch noch helfen wollte. Da sie 2 Taxen brauchten (1 fuer die Familie und 1 fuers Gepaeck) hatten sie vorgeschlagen das der Taxifahrer (mit dem Gepaeck) einen Umweg machen koennte zu der Busstation wo ich hinmusste. Da Ricardo einfach nicht kam und auch nicht erreichbar war, bin ich schliesslich mit deren Gepaeck losgefahren. Der Taxifahrer war richtig nett, wir haben uns sogar auf Portugiesisch unterhalten, wobei meine Saetze nur aus Subject und Verb bestanden:-( An der Busstation angekommen muste ich feststellen, dass dieser echt riesig ist! Hatte deswegen erst mal nach der Information gesucht, die leider kein Englisch konnten. Aber sie hatten anscheinend mein Portugiesisch verstanden:-) Uebersetzt hab ich sowas wie ¨Ich, Caxambu,Ticket, Wo ist der Bus, Wann¨ gesagt. Am Ticketschalter hab ich dann auch tatsaelich ein Ticket bekommen. Das Problem war nur das ich 7h warten musste bis der Bus losfahren wuerde und die Fahrt 6h dauert. Als naechtes hab ich eine Telefonkarte gekauft (die 20min halten sollte)um meiner zukienftigen Mitbewohnerin bescheid zu sagen wann ich ankomme. Leider hatte ich sie nicht erreicht, spaeter hab ich dann aber zu Glueck die andere Mitbewohnerin erreicht. Sie hat aber leider mein Englisch nicht verstanden, als ich es auf Portugiesisch sagen wollte war die Karte jedoch leider alle (nach 3min! und zwar, weil ich in ein anderes Bundesland telefoniert hab, was schon als Ferngespraech gilt). Deswegen bin ich ein bischen in Panik geraten, weil keiner wusste wann ich ankomme und erreichen konnt ich auch keinen.Zum Glueck hab ich ein Internetcaffee gefunden und auf Facebook war gluecklicherweise die erste Mitbewohnerin online. Sie hat Ricardo erreichen  koennen, der dann zur Busstation kam. Von da an wurde alles besser:-) Ich bin dann nicht nach Caxambu gefahren sondern nach Americana weil der Bus eher fuhr und es auch nur 2h Fahrzeit waren. Dort hat mich Gabriela abgeholt (erste Mitbewohnerin) und wir sind erst mal was essen gewesen. Es handelte sich dabei um ein typisches brsailianisches Barbeque, wo man sich Gemuese und Reis von der Thecke geholt hat und dann kam immer einer mit verschiedenen Sorten Fliesch wo man sich was nehmen konnte. Danach gings zu ihnen nach Hause. Erst mal duschen! Abends kam dann eine Freundin von Gabriela und wir sind noch was trinken gefahren. Am Sonntag, 2Uhr nachts nach deutscher Zeit bin ich dann endlich ins Bett gekommen:-) Ich glaub aufregender kann eine Anreise garnicht sein!
So icn glaub das reicht erst mal, was wir heute gemaxcht haben schrieb ich euch morgen. 
Tschuess!

Freitag, 12. August 2011

Jetzt geht es los!


Hallöchen liebe Zuhausegebliebenen!
Heute ist es also soweit! Die große Reise in das noch größere unbekannte Land beginnt. Vor einer Minute hat sich der Zug in Bewegung gesetzt um mich von Dresden Hauptbahnhof nach Frankfurt am Main zu bringen. Oh mein Gott, jetzt geht es wirklich los!!!! Heut morgen schnell noch die letzte Prüfung absolviert und jetzt sitz ich schon im Zug. Neben mir steht mein großer Reiserucksack. Nach 3h Sachen raus und rein räumen konnte ich mich schließlich auf 18 kg einigen (23kg waren erlaubt). Zum Glück kann ich auf dem Rückflug 32 kg mitnehmen;-)
Da ich nicht genau weis wann ich das nächste Mal Internet habe, folgt jetzt erst mal eine kurze Zusammenfassung was die nächsten Tage so passieren wird.
Am 12. August, 17 Uhr startet mein Flieger vom Frankfurter Flughafen, voraussichtlich werde ich dann nach 8h 41min in Washington (USA) um 19.42Uhr Ortszeit landen. Nach 3h Aufenthalt geht’s dann weiter nach Sao Paulo; Ankunft am 13.8 um 9 Uhr (Dtld=14Uhr). Bezüglich des Aufenthaltes in Washington muss ich noch sagen, dass ich werden 3h eine Einreisegenehmigung beantragen musste!
In Sao Paulo wird’s dann spannend, der Plan sieht vor, dass mich Ricardo (von IAESTE) abholt. Der bringt mich dann aber nur zum Omnibusbahnhof von wo ein Bus nach Caxambu fährt.  Der Ort liegt auch wie Itajuba in Minas Gerais. Das Wochenende über bleibe ich erst einmal dort, weil derzeit noch Ferien sind und noch keiner von meinen zukünftigen Mitbewohner da sein wird. In Caxambu angekommen holt mich Leticia ab, bei der ich dann erst mal bleibe. Wann es genau nach Itajuba gehen soll…keine Ahnung. Leticia ist übrigens eine von den vier Latinas aus meiner zukünftigen WG.
Am Dienstag fängt dann das Praktikum an. Einen Tag vor Abflug habe ich zum ersten Mal eine Nachricht von meinem Praktikumsbetreuer bekommen. Er hat mir nur erzählt, dass ich was mit Wasser und Umwelttechnik machen werde. Ich hoffe Kaffee-kochen zählt nicht darunter… 
So das wars erst mal von mir, tschauiiiiiii
Eure Maria.